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SpecVer - Verifikationsgerechte Spezifikation komplexer Systeme
Kurzbeschreibung des Projektes
SpecVer erforscht neue
Methoden zum Entwurf komplexer Systeme am Beispiel der
Telekommunikationstechnik. Im Unterschied zu bisherigen Systemen werden auf
hohem Abstraktionsniveau einsetzende, für nachträgliche Änderungen offene
Top-Down-Zugänge zur Spezifikation sowie zur engeren Verknüpfung von
Spezifikation und Verifikation entwickelt. Dadurch wird die Produktivität und
Fehlersicherheit dieser Entwurfsschritte nachhaltig erhöht ("first-time-right").
Die Ergebnisse lassen sich auf andere Bereiche z.B. Automotive, übertragen.
Ziele
Die Entwicklung
komplexer Systeme stellt eine immer größere Herausforderung nicht nur bzgl.
Optimalität sondern insbesondere in Hinblick auf die Korrektheit der
Implementierung dar. Moderne elektronische Systeme bestehen sowohl aus
Hardware, als auch aus einem immer größer werdenden Anteil hardwarenaher
Software. Die Funktionssicherheit hängt demnach sowohl von der Hard- und
Software als auch von deren Zusammenwirken ab. Die Verifikationszeit beträgt
bereits heutzutage ca. 70% der gesamten Entwicklungszeit und bestimmt somit
wesentlich die Entwicklungskosten.
Hier setzt das Projekt
SpecVer mit einer durchgängigen, formalen Hardware-/Software-Spezifikation und
Verifikation an, um Fehler frühzeitig zu erkennen und den kostenintensiven
Verifikationsaufwand zu reduzieren. Ziel ist es hierbei, sowohl die
Verifikationszeiten für Hardware, Software, Schnittstellen und deren
Abhängigkeiten zu verringern als auch zu einem früheren Zeitpunkt mit der
Verifikation zu beginnen. Dies kann durch (semi-) formale Modell-basierte
Verfahren erreicht werden, welche zusammen eine sog. Spezifikations- und
Verifikationsplattform bilden. Die wesentlichen
Kriterien, die eine solche Plattform erfüllen muss sind: Exaktheit,
Eindeutigkeit, Vollständigkeit und Anwendbarkeit mathematischer Verfahren.
Projektpartner
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Lucent Technologies Network Systems GmbH, D-90411 Nürnberg |
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ProStep IMP, D-80807 München |
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Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen
Außenstelle Entwurfsautomatisierung Dresden, D-01069 Dresden |
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Universität Erlangen-Nürnberg, D-91058 Erlangen |
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Audi Electronics Venture GmbH, D-85080 Gaimersheim |
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TU Chemnitz, D-09107 Chemnitz |
Gefördert durch

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