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Die Forschungsgebiete des Lehrstuhls Hardware-Software-Co-Design umfassen alle Aspekte des systematischen Entwurfs (CAD) eingebetteter Systeme, speziell die Arbeitsgebiete Ablaufplanung (Scheduling), Platzierung, Verdrahtung sowie Lastverteilung. Untersucht werden sowohl innovative und adaptive Rechnerstrukturen und Spezialprozessoren (ASIPs, RISPs) und deren Programmierung, als auch die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen wie Simulatoren, Compiler und Prototypen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden diskrete Optimierungsmethoden, insbesondere lokale und globale Suchverfahren, lineare Programmierung, Mehrzieloptimierungsverfahren und deren Anwendung im Kontext der optimalen Auslegung technischer Systeme.
System-level Design Automation
Laufende Projekte
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AEOS: Aktororientierte Synthese und Optimierung digitaler Hardware/Software-Systeme auf Systemebene
In diesem Projekt werden neue Methoden zur Synthese von Verhaltenmodellen zur optimalen Implementierun als heterogene Multi-Processor-System-on-a-Chip untersucht. Dies beinhaltet auch neuartige Hardware und Softwaresynthesemethoden sowie Syntheseansätze über Hardware/Software-Grenzen hinweg.
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INI.FAU: Das wissenschaftliche Kompetenzzentrum der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Ingolstadt
Mit dem Institut INI.FAU geht die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg neue Wege in Forschung und Lehre. Gemeinsam mit der AUDI AG entsteht am Standort Ingolstadt ein regionales Kompetenzzentrum, das dem wissenschaftlichen Nachwuchs einmalige Arbeitsbedingungen bietet, um theoretisches Wissen für die Praxis anwendbar zu machen. Ziel ist es vor allem, die Fahrzeugelektronik durch neue Methoden in der Simulation, im Entwurf, in der Datenanalyse und in der Sicherheitstechnik weiter zu entwickeln.
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SFB694 Teilprojekt B5: Fertigungsorientierte
Entwurfsmethodik für Software eingebettet in Komponenten mobiler Systeme
Elektronik und Software stellen heutzutage das größte Innovations- allerdings auch das höchste
Pannenpotential im Automobilbau dar. Deshalb werden in diesem Teilprojekt fertigungsorientierte und modellbasierte
Softwareentwicklungsmethoden zur Kompensation von Fertigungstoleranzen, Alterungsprozessen und Fehlern von
eingebetteten Systemen untersucht. Mit dem Ziel Qualität und Zuverlässigkeit eines Systems zu analysieren,
nachhaltig zu verbessern und das Problem des Variantenreichtums zu behandeln, sollen neue Entwurfsmethodiken erforscht werden.
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SystemCoDesigner: Entwurfsraumexploration für eingebettete Systeme
In diesem Projekt werden neue Modelle und Methoden zur automatischen Entwurfsraumexploration für
eingebettete Systeme auf der Systemebene untersucht. Das grundlegende Problem stellt die optimale
Allokation von Ressourcen sowie die optimale Bindung von Prozessen auf diese Ressourcen dar. Zum
Einsatz kommen hierbei moderne Mehrzieloptimierungsverfahren sowie symbolische Techniken. Weiterhin
besteht eine Kopplung zur Systembeschreibungssprache SystemC.
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SEIS: Sicherheit in eingebetteten IP-basierten Systemen
Das Gesamtziel des SEIS-Projekts ist es, die sichere Verwendung des Internet Protocols
in eingebetteten Systemen zu fördern, um die Grundlage für weitere Innovationen und Effizienzsteigerungen zu legen.
Unsere Vision ist dabei die durchgängige, sichere Verwendung von IP in allen Anwendungsbereichen.
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JReliability: Eine Java Bibliothek zur Zuverlässigkeitsanalyse komplexer Systeme
JReliability erlaubt es komplexe Systeme mittels Boolescher Funktionen zu modellieren und typische Kennwerte der Zuverlässigkeit und Verlässlichkeit wie Mean-Time-To-Failure (MTTF) oder Mission-Times
(MTs) vollautomatisch zu bestimmen.
JReliability ist eine plattformunabhängige Java Bibliothek und unter LGPL lizenziert (Open Source).
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Opt4J: Ein flexibles Optimierungsframework auf Java Basis
Opt4J ist ein schlankes aber dennoch sehr flexibles Framework um verschiedene Optimierungsalgorithmen
wie Evolutionäre Algorithmen, Partikel Schwärme oder Simulated Annealing auf synthetische
Benchmarks als auch real existierende Problemstellungen anzuwenden.
Opt4J ist unter LPGL lizenziert und damit frei verfügbar (Open Source) sowie in Java implementiert und
damit plattformunabhängig.
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Abgeschlossene Projekte
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SpecVer: Verifikationsgerechte Spezifikation komplexer Systeme
SpecVer erforscht neue Methoden zum Entwurf komplexer Systeme am Beispiel der
Telekommunikationstechnik. Im Unterschied zu bisherigen Systemen werden auf
hohem Abstraktionsniveau einsetzende, für nachträgliche Änderungen offene
Top-Down-Zugänge zur Spezifikation sowie zur engeren Verknüpfung von
Spezifikation und Verifikation entwickelt. Dadurch wird die Produktivität und
Fehlersicherheit dieser Entwurfsschritte nachhaltig erhöht ("first-time-right").
Die Ergebnisse lassen sich auf andere Bereiche z.B. Automotive, übertragen.
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Architecture and Compiler Design
Laufende Projekte
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Dedizierte massiv parallele Systeme
In diesem Projekt mit dem Namen PARO werden Verfahren zum Entwurf von feinkörnigen
massiv parallelen VLSI Schaltungen untersucht. Eine Teilklasse dieser Architekturen
ist unter dem Namen systolischer Felder bekannt. Obwohl diese Rechner keine
eigenständigen Rechner darstellen, spielen sie - eingesetzt als Coprozessoren -
eine wichtige Rolle in Systemen, die ein hohes Maß an Dediziertheit und Rechenleistung
erfordern. Der Entwurf und die Integration dieser Komponenten in
größere Systeme macht die Implementierung und Anwendung spezieller
Entwurfsverfahren notwendig, die den Entwurf vom Algorithmus bis zur Schaltung
automatisiert.
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CoMap: Co-Design massiv parallel eingebetteter
Prozessorarchitekturen
Das Projekt beschäftigt sich mit der systematischen a) Abbildung, b) Evaluation
und c) Exploration von massiv parallelen Prozessorarchitekturen, die für
spezielle Anwendungen im Bereich von Eingebetteten Computern entwickelt werden.
Die zu untersuchende Klasse von Computerarchitekturen besteht aus massiv
parallel vernetzten Prozessorelementen, die durch heutige Hardwaretechnologie in
einem einzigen Chip (SoC - System on a Chip) integriert werden können.
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MAP: Multi-Core Architectures and Programming
In diesem Projekt werden aktuelle Systeme mit mehreren Kernen betrachtet.
Beispiele solcher Architekturen sind Graphikkarten, welche bis zu 240 so genannter
Steaming-Prozessoren enthalten, oder auch der Cell-Prozessor, welcher ein Power Processing
Element (PPE) und 8 Coprozessoren, sogenannte Synergistic Processing Elements besitzt. Neben
den Architekturen selbst werden vor allem parallele Programmiermethodiken und die
Abbildung von Algorithmen auf solche Architekturen untersucht.
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MMSys: Motion Management System
Ziel des Projektes ist, ein qualitativ hochwertiges, effizientes und kostengünstiges
System zur Klassifizierung, Positionierungsunterstützung und Bewegungserfassung eines
Patienten für den Einsatz in der Radiotherapie zu entwerfen. Hierbei wird die neuartige
Technologie Time-of-Flight (ToF) für die Bildgebung eingesetzt, die mit einem aktiven
Messprinzip metrische dreidimensionale Oberflächendaten in Echtzeit erfasst.
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Abgeschlossene Projekte
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Entwurf anwendungsspezifischer Prozessoren
Betrachtet werden die Probleme der Modellierung, Simulation und des
systematischen Entwurfs anwendungsspezifischer Instruktionssatzprozessoren
(engl. application-specific instruction-set processors, ASIPs).
Dazu gehören beispielsweise digitale Signalprozessoren (DSPs)
und Mikrocontrollerarchitekturen. Untersucht werden neuartige
Simulationskonzepte sowie bessere Compilerverfahren zur
Unterstützung dieser Klasse von Architekturen.
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Reconfigurable Computing
Laufende Projekte
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ESM (Erlangen Slot Machine): Eine flexible Plattform
für dynamisch rekonfigurierbare Rechner
Dieses Projekt hat zum
Ziel, eine neuartige Plattform zur Realisierung von Diensten zur partiellen
und dynamischen Rekonfgurierbarkeit aufzubauen, die in der Lage ist, die
erforschten Modelle und Optimierungsmethoden zur Rekonfguration auch technisch
umzusetzen und im realen Feld zu erproben.
Die ESM-Plattform wird in der Lage sein, dynamische Hardwarerekonfguration für viele
interessante Problembereiche effzient umzusetzen, insbesondere
im Bereich von Video-Streaming-Algorithmen und im Zusammenhang mit
Knotenausfällen im Projekt ReCoNets.
Mehr Informationen finden Sie hier im ESM Wiki!
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ReCoNodes: Optimierungsmethodik zur
Steuerung hardwarekonfigurierbarer Knoten
In diesem Projekt wird der bislang nur unzulänglich automatisierte
Zugang zu rekonfigurierbaren Schaltungen, insbesondere FPGA-basierten
Architekturen, erschlossen durch Bereitstellung von Modellen und
Optimierungsmethoden im Zusammenhang mitder dynamischen
Hardwarerekonfiguration. Diese Modelle und Methoden sollen schließlich
in einer Art Betriebssystem für Hardwarefunktionen resultieren, das die
Verwaltung der Ressourcen zur Laufzeit übernimmt.
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ReCoNets: Entwurfsmethodik für eingebettete
Systeme bestehend aus kleinen Netzwerken hardwarerekonfigurierbarer
Knoten und Verbindungen
Das Ziel des Projekts ist die Erforschung einer Entwurfsmethodik für
eine Klasse neuartiger Rechnerarchitekturen, die sich durch die
besonderen Eigenschaften der Vernetztheit und der Rekonfigurierbarkeit
auf Hardwareebene auszeichnen und die für einen speziellen technischen
Kontext entwickelt werden (eingebettetes System). Die Rekonfigurierbarkeit
ist hierbei nicht auf die einzelnen Hardwaremodule (Knoten des Netzwerks)
beschränkt, sondern muss auch für die Knotenverbindungen gelten. Typische
Anwendungsfelder für rekonfigurierbare Netzwerke sind die
Automobilelektronik oder Body-Area-Netzwerke.
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ReKoSys: Kognitive eingebettete Systeme auf Basis dynamisch
rekonfigurierbarer Hardware
In dem Projekt ReKoSys erforschen die vier
Kooperationspartner Techniken zum Einsatz kognitiver Funktionen in
eingebetteten Systemen unter Verwendung dynamisch rekonfigurierbarer
Komponenten. Anwendung in den Bereichen der Automotive-Netzwerke und der
Sicherheitstechnik bilden dabei den Rahmen in dem die
Forschungsergebnisse eingebettete werden sollen.
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2D/3D-Videoüberwachung
Ziel des Vorhabens ist es, eine Möglichkeit zu schaffen, um Bildinformationen von einer hybriden 2D/3D-Kamera für die Videoüberwachung zu nutzen. Mit diesem Ansatz wollen wir erreichen, dass eine automatischen Videoüberwachung ohne die Hilfe eines menschlichen Betrachters möglich ist.
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Kooperative autonome Systeme
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Organic Bus
In dem Projekt Organic Bus (gefördert durch das DFG im SPP 1183 Organic Computing) soll ein organischer Ansatz zur Analyse, Entwurf und Optimierung bus-basierter Kommunikationssysteme untersucht werden. Das Ziel dieses Ansatzes ist es, die Nachteile herkömmlicher reiner offline Entwurfsmethoden zu umgehen.
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AIS (Autonome Integrierte Systeme)
Das Clusterforschungsprojekt AIS (gefördert durch das BMBF, Förderkennzeichen: 01~M~3083) hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Entwurfsmethodik für autonome integrierte Systeme zu erforschen, um deren Robustheit, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Mit dieser neuen Entwurfsmethodik werden Architekturkomponenten mit autonomen Eigenschaften dimensioniert und Komponenten in einem Explorations- und Integrationsprozess auf Systemebene mit einer Betriebssystemumgebung kombiniert. Zur Validierung werden prototypische Implementierungen erarbeitet und die Interoperabilität demonstriert. Siehe hierzu auch die Pressemitteilung des BMBFs vom 5.Februar 2010: html pdf
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Robots @Home
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines alltagstauglichen Robotersystems. Das autonome System "Robertino" soll sich selbständig in haushaltsähnlichen Umgebungen zurechtfinden und bekannte Probleme aus dem Alltag lösen. Um das System mit anderen autonomen System vergleichen und dadurch auch verbessern zu können, ist ein Hauptziel dieses Projektes die Teilnahme am 2006 gegründeten Wettbewerb "Robocup@Home".
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Kognitives Vision System
Um Robotern kognitive Fähigkeiten zu ermöglichen, werden in diesem Projekt verschiedenste kognitive Bildverarbeitungsalgorithmen erforscht und angewendet. Der Alltag in der Wohnung stellt hierbei wieder das Anwendungsszenario dar. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Entwicklung kognitiver Kamerasysteme in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IIS.
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