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Aktuelles vom und am Lehrstuhl
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02.08.2010 - 13.08.2010 Sommerakademie des Max Weber-Programms in Ftan (Schweiz)
Im Rahmen des Elitenetzwerks Bayern und in enger Kooperation mit der Studienstiftung des Deutschen Volkes organisiert das Max Weber-Programm des Freistaats Bayern in Ftan in Graubünden jährlich eine Sommerakademie für die hochbegabten Stipendiatinnen und Stipendiaten der beiden Förderprogramme. In diesem Jahr wird die Akademie vom 2. bis 13. August stattfinden.
Prof. Rolf Wanka vom Lehrstuhl für Informatik 12 der FAU und Prof. Martin Dietzfelbinger von der TU Ilmenau werden einen Kurs mit dem Titel Ein blindes Huhn findet ein Korn - Algorithmen, die ihr Ergebnis mit dem Würfel bestimmen durchführen.
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11.07.2010 - 16.07.2010 Dagstuhl-Seminar zu Dynamically Reconfigurable Architectures
Das Dagstuhl-Seminar "Dynamically Reconfigurable Architectures" hat sich in den letzten Jahren als ein erfolgreiches Treffen von Forschern aus verschiedenen Fachgebieten etabliert: Algorithmen, Hardware-Architekturen und Schaltkreise sowie optische Netze. Es hat gezeigt, dass technologischer Fortschritt neue Wege der Implementierung komplexer Systeme ebnet, die die Barrieren zwischen Hardware- und Software-Entwicklung verschwimmen lassen, und dass existierende Werkzeuge für diese neuen Entwurfsmethoden nicht geeignet sind. Außerdem eröffnen die Fortschritte im Bereich optischer Netze die Möglichkeit, Verbindungsstrukturen zu implementieren, die bisher nur theoretischer Natur waren.
In diesem Jahr wird das von Prof. Teich mit organisierte Seminar vom 11. bis 16. Juli stattfinden. Ausführliche Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des Seminars.
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07.07.2010 - 09.07.2010 ASAP 2010 in Rennes (Frankreich)
Die 21. IEEE International Conference on
Application-specific Systems, Architectures and Processors, kurz "ASAP 2010" wird in diesem Jahr von Prof. Teich mit organisiert. Sie wird vom 7. bis 9. Juli 2010 in Rennes, Frankreich stattfinden. Ausführliche Informationen zur Konferenz sowie einen Call for Papers finden Sie auf den Webseiten der ASAP 2010.
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18.03.2010 Eingebettete Systeme - Gebündeltes Know-How für den Wirtschaftsstandort
Mit insgesamt drei Millionen Euro unterstützt die Bayerische Staatsregierung Projekte im Bereich Eingebettete Systeme in der Metropolregion Nürnberg. Die Förderbescheide überreichte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel am Mittwochabend, 17. März, den Projektleitern des Fraunhofer IIS und des Embedded Systems Institute der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Jeweils 1,5 Millionen Euro gibt es für Pilotprojekte, die mittelfristig in ein eigenes Anwendungszentrum für Eingebettete Systeme münden sollen.


"Damit unterstreicht der Freistaat sein Engagement am Wirtschaftsstandort Nordbayern und in der Metropolregion Nürnberg", erklärt Katja Hessel. Eingebettete Systeme sind hier ein wirtschaftliches Schwerpunktthema: Über 1.300 meist mittelständische Unternehmen arbeiten in typischen Anwendungsbereichen wie Medizintechnik oder Automation und Produktionstechnik. Auch die Stadt Nürnberg unterstützt daher die Aktivitäten: "Wir werden damit als Zentrum für Eingebettete Systeme national und international sichtbarer", so Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck.
Den Startschuss und damit die Grundlage des geplanten "ESI-Anwendungszentrums" markieren zunächst das Fraunhofer-Pilotprojekt "Ressourcenoptimierte Funksysteme" sowie weitere Pilotprojekte zu Querschnittsthemen am Embedded Systems Institute.
Eingebettete Systeme sind ein Kernthema des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Schwerpunkt ist die drahtlose, optische und drahtgebundene Kommunikation aber auch Sensortechnologien, Powermanagement und IC-Design.
Mit den Arbeiten an ressourcenoptimierten Funksystemen sollen Lösungen gefunden werden, die bei geringster Baugröße möglichst wenig Strom verbrauchen und hohe Leistungen bringen. Ein Beispiel sind drahtlose kleine Micro-High-Definition-Kameras, ebenfalls am Fraunhofer IIS entwickelt, die über weite Strecken Bilder mit hohen Datenraten mobil übertragen können. Zum Einsatz kommen sie etwa als Bordkameras bei TV-Übertragungen von Autorennen.
Das Interdisziplinäre Zentrum für Eingebettete Systeme wird im ersten Modul des Anwendungszentrums in den nächsten zwei Jahren zehn Pilotprojekte bearbeiten, die die Erforschung neuer Grundlagen zu den Querschnittsthemen "Prozessoren und Architekturen", "Systematischer Entwurf und Realisierung", "Zuverlässigkeit" und "Systemintegration" für eingebettete Systeme zum Ziel haben. Diese Pilotprojekte verteilen sich auf alle vier Arbeitsbereiche des ESI: Automatisierungstechnik, Verkehrstechnik, Medizintechnik und Kommunikationstechnik. Neben den inhaltlichen Aspekten geht es auch darum, Kooperationen innerhalb des ESI weiterzuentwickeln und insbesondere auch neue regionale Kooperationspartner aus der Industrie zu gewinnen.
Den Erfolg soll die Kooperation zwischen dem Fraunhofer IIS und dem Embedded Systems Institute sichern, die angewandte mit universitärer Grundlagenforschung kombiniert.Das geplante ESI-Anwendungszentrum wird dann Themen wie Kommunikation, Sensorik, Energie, Prozessortechnik und Aktorik umsetzen. Dazu Roland Fleck: "Wir haben bereits bisher eine Ballung an wissenschaftlichem Know-how in der Region. Mit den Aktivitäten wird es glücken, dieses Wissen zu bündeln und damit einen echten Mehrwert für unsere Unternehmen zu schaffen."

vollständige Pressemittetteilung als PDF
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15.03.2010 / 9:00 Uhr / Gastvortrag: "Cost-effective Lifetime and Yield Optimization for NoC-based MPSoCs" von Dr. Brett Meyer

Veranstaltungsort:
Lehrstuhl für Informatik 12
Am Weichselgarten 3
91058 Erlangen
Raum: Mozart
Abstract:
Aus historischer Sicht sind sorgfältig abgestimmte Fertigungsabläufe und Entwurfsmusterspezifikationen ausreichend um passablen Ertrag und Systemlebenszeit zu erzielen. Da Transistoren und Verbindungsstrukturen jedoch immer kleiner werden, sind sie wesentlich anfälliger gegenüber parametrischen und vollständigen Defekten während der Produktion als auch frühzeitiger Alterung und komplettem Ausfall im Einsatz. Bei eingebetteten Mehrprozessor-Einchip-Systemen (MPSoCs) kann diesen wachsenden Problemen bei der Verlässlichkeit durch die Berücksichtigung von Schlupf im Design begegnet werden. Weißt ein System im Falle einer sich fehlverhaltenden oder defekten Komponente genügend Schlupf im Entwurf auf -- in Form von die Systemanforderungen übersteigenden Rechen-, Speicher- und Kommunikationsressourcen -- ist es unter Umständen möglich, Aufgaben neu abzubilden und Kommunikationspfade umzuleiten und so einem Systemausfall vorzubeugen.
In diesem Vortrag wird Brett H. Meyer seine neuartige und skalierbare Schlupfallokationstechnik für On-Chip-Netzwerk-basierte Mehrprozessor-Einchip-Systemen (NoC-based MPSoCs), Critical Quantity Slack Allocation genannt, vorstellen, die anhand Informationen über die Systemarchitektur und die geplante Zielapplikation zusammenhängend effektiv und effizient entweder die Kosten in Kombination mit der Lebenszeit oder dem Durchsatz optimiert. Die Ergebnisse seiner extensiven Experimente haben gezeigt, dass auf Kosten und Lebenszeit optimierte Systeme oft eben auch hinsichtlich Kosten und Durchsatz optimal sind und umgekehrt. Er wird weiterhin aufzeigen, warum man diese Resultate erhält und wie bestehende Systemarchitekturen und Designautomatisierungsansätze geändert werden können um die Lebenszeit-Durchsatz-Synergie zu erhöhen.
Biografie:
Brett H. Meyer ist promovierter wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe von Professor Kevin Skadron am Computer Science Department der University of Virginia
Er erhielt seinen B.S.-Grad in den Fächern Elektrotechnik, Informatik und Mathematik and der University of Wisconsin-Madison im Jahre 2003 und seinen Master und Ph.D.-Grad in Elektro- und Computertechnik von der Carnegie-Melon-University in den Jahren 2005 und 2009. Seit November 2009 ist er Mitarbeiter des Computer Science Departments der University of Virginia. Seine aktuelle Forschung betrifft die Entwicklung kosteneffektiver Architekturen für verlässliche Multicore-Systeme.
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12.03.2010 Friday Workshop DATE2010
Herr Professor Teich stellte im Rahmen eines DATE-Friday-Workshops zum Thema EU-weite Forschung auf dem Gebiet rekonfigurierbarer Rechensysteme die Ergebnisse des DFG-Schwerpunktprogramms SPP1148 dar.
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11.03.2010 Eingebettete Systeme - Freistaat fördert Zukunftsaktivitäten
Mit insgesamt drei Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern neue Pilotprojekte in der Metropolregion Nürnberg rund um Eingebettete Systeme. Gemeinsam werden das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) und das Interdisziplinäre Zentrum für Eingebettete Systeme (ESI) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf diesem Feld verschiedene Aktivitäten starten, aus denen in den kommenden Jahren ein eigenes Anwendungszentrum für Eingebettete Systeme enstehen soll.
Die Förderbescheide werden durch Frau Staatsekretärin Hessel am Mittwoch, den 17.3. im Nordostpark in Nürnberg im Rahmen einer kleinen Feier an die beteiligten Einrichtungen überreicht.
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08.03.2010 - 12.03.2010 Zahlreiche Beiträge zur Design, Automation, and Test in Europe (DATE '10)
Auch dieses Jahr konnte unser Lehrstuhl zahlreiche Beiträgen zur Design, Automation, and Test in Europe (DATE '10) in Dresden, Deutschland beitragen:
Vortrag im Rahmen der technischen Konferenz:
"Efficient High-Level Modeling in the Networking Domain"

Vortrag im Rahmen der technischen Konferenz:
"Robust Design of Embedded Systems"

Präsentation im Rahmen der University Booth:
"PARO - A Design Tool for Synthesis of Hardware Accelerators for SoC"

Vortrag im Rahmen des Friday Workshop:
"DFG Priority Program 1148 Reconfigurable Computing - Achievements and Lessons Learned"
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08.02.2010 - 09.02.2010 FAUtomobilclub nimmt am Studentenwettbewerb Carolo-Cup teil
Vom 8.2. bis 9.2. fand an der TU Braunschweig der Studentenwettberb Carolo-Cup statt. Dort sollten die teilnehmenden Teams ein Modellfahrzeug im Maßstab 1:10 entwickeln, welches autonome Fahraufgaben erledigt.
Mit Hilfe einer Kooperation aus 4 Lehrstühlen der Informatik konnte die Universität Erlangen-Nürnberg ein Team aus 7 Studenten zu diesem Wettbewerb schicken. Es konnte der 8te Platz erreicht werden.

Weitere Information unter Carolo Cup.
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08.02.2010 Gastvortrag "SystemJ Language: From Embedded to Distributed Systems"

von Herrn Professor Dr. Zoran Salcic (University of Auckland, New Zealand), Humboldt-Preisträger und Gast am Lehrstuhl für Informatik 12.
Herr Professor Dr. Zoran Salcic ist Professor für Computer Systems Engineering an der University of Auckland. Er erlangte den BE (1972), den ME (1974) und den PhD (1976) in Elektrotechnik an der Universität Sarajevo und führte einen Großteil seiner Forschungen am City College der City University of New York (CUNY) durch (1974/75).
Seit 1994 ist Herr Professor Salcic an der University of Auckland und er ist ein Fellow der Royal Society (Academy of Sciences) of New Zealand.
Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf den folgenden Gebieten:
· Embedded Systems
· Hardware-Software-Co-Design
· System-Level Design–Models of Computation and Languages
· Execution Platforms for Reactive and Real-Time Systems
· Novel Embedded and Real-Time Systems Applications
· Ad-Hoc Collaborative and Cyber-Physical Systems
· Adaptive Computing Systems
· Optoelectronic Computing
Professor Salcic hat mehr als 250 Journals, Konferenzbeiträge, Bücher, Buchbeiträge sowie bedeutende Wissenschaftsberichte veröffentlicht.
Er ist Empfänger des Humboldt-Forschungspreises und ist von Januar bis November 2010 zu Gast am Lehrstuhl für Informatik 12.
Nähere Informationen finden Sie hier:
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05.02.2010 Wenn der Satellit sich selbst repariert
Forschungsprojekt über autonome elektrische Systeme erfolgreich abgeschlossen / BMBF erhöht Förderung auf diesem Gebiet
Flugzeug-Bordcomputer, Steuereinheiten in Autos, Rechner von Weltraumsatelliten: All diese komplexen elektronischen Systeme müssen autonom auf Störungen und Veränderungen der Umwelt reagieren, um funktionstüchtig zu bleiben. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit mehreren Industrieunternehmen über drei Jahren hinweg das Forschungsprojekt "Autonome integrierte Systeme (AIS)" mit rund 1,4 Millionen Euro zu gleichen Teilen gefördert.
Insgesamt sechs Hochschulen aus Braunschweig, Erlangen-Nürnberg, Kaiserslautern, München, Paderborn und Tübingen beteiligten sich an dem Projekt, das nun erfolgreich beendet wurde. Die Forscher kombinierten dabei unterschiedliche Verfahren geschickt miteinander: So erkennen Sensoren in einem Chip Ausführungsfehler und dokumentieren diese in Fehlerspeichern. Andere Verfahren im Chip greifen auf diese Speicher zu und leiten selbstständig Maßnahmen zur Reparatur ein. Das BMBF erhöhte seine Förderquote auf Grundlage des Erfolges dieses Modells von 50% auf 80%, um Anreiz für weitere solche Vorhaben zu schaffen.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte in Berlin: "Dies ist ein Beispiel für den erfolgreichen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland. Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie ermöglicht nicht nur eine praxisnahe Ausbildung an den Hochschulen und eine gezielte Nachwuchsförderung, sondern auch einen raschen Transfer der Ergebnisse in neue Produkte."
Das Forschungsprojekt demonstrierte erstmals, wie ein neuartiges Betriebssystem eigenständig Fehler bei der Datenübertragung erkennt und autonom bessere Übertragungswege einführt. Beim Ausfall von Modulen können Anwendungen zudem eigenständig auf zuverlässige Module verlagert werden. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts zeigen, dass autonome elektronische Systeme in wenigen Jahren Wirklichkeit sein können. Im Rahmen des Vorhabens AIS wurden zehn Doktor-, sechzehn Master-, Diplom- und Studienarbeiten erstellt.
Das BMBF und ein Industriekonsortium finanzieren die sogenannten EDA-Clusterforschungsvorhaben (Electronic Design Automation, EDA), zu denen auch das AIS gehört. Während der Projektdauer werden die Hochschulforscher durch das Industriekonsortium fachlich begleitet. Dies sicherte sowohl die Praxisrelevanz der Forschungsarbeit, als auch einen schnellen Transfer der Ergebnisse in die Industrie.
Pressemitteilung des BMBF als PDF
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02.02.2010 Exkursion zur Daimler AG
Am 2. Februar 2010 veranstaltete der Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design, für Studierende, eine Exkursion zur Daimler AG nach Böblingen/Sindelfingen. Neben Vorträgen zum Thema Forschung und Vorentwicklung bei Daimler im Bereich der Fahrzeugelektrik und -elektronik, war die Besichtigung der fast vollständig automatisierten Produktion ein Highlight.
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