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Lehrstuhl für Informatik 12
Ereignisgesteuerte Systeme
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Ereignisgesteuerte Systeme

Dozenten Prof. Michael Glaß
Modulbeschreibung
Ereignisgesteuerte Systeme
Umfang V2 + Ü2 (zusammen 5 ECTS), Informatik, I&K, auch für Computational Engineering und Medizintechnik
Ort und Zeit der Vorlesung Mo. 08:15-09:45 Uhr, H5
Ort und Zeit der Übung

Di. 10:15-11:45 Uhr, 0.151-115 (Liyuan Zhang)
Di. 14:15-15:45 Uhr, 02.112-128 (Liyuan Zhang)

Aktuelles:

  • Die Ergenisse der Klausur vom 25.03.2013 sind HIER.
  • Der Termin für die Einsicht der Prüfung vom 25.03.2012 ist Montag, der 22.04.13, von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr am Lehrstuhl für Informatik 12, Cauerstraße 11, Raum 02.112-128

Zielsetzung:

Vermittlung von Modellierungs-, Simulations- und Entwurfsmethoden für verteilte und ereignisdiskrete Systeme. Anwendung auf Beispiele aus Computernetzwerken, automatischen Produktionssystemen, komplexen Softwaresystemen und integrierten Steuerungs-, Kommunikations- und Informationssystemen.

Inhalt:

Die rasante Entwicklung von Rechnertechnologien in den vergangenen Jahrzehnten hatte die Verbreitung neuer dynamischer und komplexer Systeme zu Folge. Wesentliche Charakteristika solcher Systeme sind Verteiltheit, Nebenläufigkeit und das asynchrone Auftreten diskreter Ereignisse. Der Prozess, neue Modelle und Methoden für ereignisgesteuerte Systeme zu entwickeln, ist vergleichsweise jung. Der Rechner selbst spielt hierbei eine entscheidende Rolle als Werkzeug für Systementwurf, Analyse und Steuerung.

  1. Eigenschaften komplexer Systeme
  2. Überblick über Systeme und Modelle
  3. Zeitfreie und zeitbehaftete Modelle
  4. Stochastische Modelle
  5. Umsetzung in Programmiersprachen
  6. Simulation-, Entwurfs- und Testverfahren auf der Basis der vorgestellten Modelle.

Unterlagen:

Literatur und Links:

  • Christos G. Cassandras. Stephane Lafortune. Introduction to Discrete Event Systems. Springer, 1999.
  • David Harel. STATECHARTS: A Visual Formalism for Complex Systems. Science of Computer Programming 8 (1987) 231-274. (pdf, 44 Seiten)
  • Ein Übersichtsaufsatz des Erfinders der OBDDs:
    R. E. Bryant. Symbolic Boolean Manipulation with Ordered Binary-decision Diagrams. ACM Computing Surveys 24 (1992) 293 - 318.
    (Download-Möglichkeit von Rechnern der FAU hier; 26 Seiten).
    Eine nicht gescannte Version ist bei citeseer zu finden (rechts oben bei Cached, 34 Seiten).
  • Ken McMillan, Pionier der Modellprüfung mit BDDs und Entwickler von SMV, bietet seine Doktorarbeit als PDF hier an. Diese gibt umfassend Einblick in das Thema.
  • Der symbolische Modellprüfer NuSMV ist dem in der Vorlesung vorgestellten SMV ähnlich, aber weiter entwickelt. Auf der Seite sind neben dem Modellprüfer Tutorials und Beispiele zu finden.
  • In einer praktischen Übung verwenden wir das Petri-Netz Werkzeug Pipe2. Es ist frei und für alle Platformen verfügbar.

Prüfung

  • Ein (un)benoteter Schein kann durch Bestehen der Klausur erworben werden.
  • Zur Klausur sind keine Hilfsmittel (außer Stifte) erlaubt.
  Impressum Stand: 15 April 2013.   M.G.